Auslandsjahr verlängert und vieles mehr

Hey,
Da bin ich wieder und tatsächlich noch aus Neuseeland, denn irgendwie kann ich mich doch nicht so leicht von diesem Ort trennen. Ich habe meinen Aufenthalt ein wenig verlängert. Sonst wäre ich morgen schon weg und dafür war ich noch gar nicht bereit. Ich war diese Woche auf unserem letzten Trip und es war wieder echt cool, obwohl ich mir erst nicht sicher war, ob ich gehen soll, weil zu dem Zeitpunkt meine Verlängerung noch nicht sicher war. Aber es hat sich SO gelohnt.
Am ersten Tag auf dem Camping Platz vom Mount Cook (höchster Berg Neuseelands), haben wir unsere Zelte aufgebaut uns die Umgebung angeschaut, indem wir für einen kleinen Walk zum Anfang gegangen sind. Abends lagen wir im Zelt, haben uns Geschichten erzählt. Die erste Nacht war genauso wie die ganzen anderen Nächten im Zelt diesen Monat, kalt und unbequem. Aber eigentlich macht mir das gar nichts, das gehört einfach dazu. Am zweiten Tag hatten wir dann mehr vor. Wir wollten für ein paar Stunden wandern, und unser Wanderführer, Zach der gute 😉 war wie immer auch mit dabei. Komischer Weise, bin ich die ganzen Walks dieses mal ziemlich positiv angegangen. Und es hat mir glaube ich als einzige richtig spaß gemacht. Wir sind 3000 Ungleiche stufen auf einen Berg gewandert, und ich dachte, wenn dann richtig und bin losgespurtet. Der Ausblick war richtig gut, es war unglaublich heiß und schwül. Der Walk war von der Intensivität sehr anstrengend, ich fand ihn aber nicht so schlimm. Es ging halt nur immer bergauf. Danach waren wir in einem Kino, mitten in den Bergen. OKAY, die Filme waren Dokumentationen über den Mount Cook, und nicht so spannend, aber das Kino an sich, war eine coole Idee. Wir waren noch in einem Museum und hatten eine Führung von einem Ranger des Bergrettungsteams.
Am Vorletzten Tag, hat es geregnet und der Wind wurde immer stärker, also sind wir aufgebrochen zu einem anderen Camp, denn den Tag davor mussten wir schon in den Vans schlafen, weil unser Zelt nass war. Das schlechte Wetter führte uns dann in die Mini Stadt Twizel, die ich wirklich NIEMANDEM ans Herz legen möchte. Außer einem Supermarkt und einem Krankenhaus, dass wir später näher kennenlernen durften, gibt es dort nämlich nicht viel. Der Camping Platz dort war jedoch ganz gut, und wir hatten kleine Bungalows, die uns nach dem ganzen Zelten, als Luxus erschienen. Wir waren in einem See schwimmen, und haben einen Geburtstag gefeiert. Am Abend haben wir über die ganze zeit in Neuseeland geredet und viel gelacht. Es war echt einer der schönsten Tage, auf unseren Touren, finde ich. In der Zeit sind wir so zusammen gewachsen.
Am letzten tag machten wir uns, nach einem Frühstück dann auf den Weg, wir wollten eine Lachsfarm besichtigen und danach nach Hause. Leider wurde daraus nichts. Auf dem Weg zurück, ist ein Mädchen in einen Angelhaken getreten. Und nun war klar, dass wir wohl zurück zum Krankenhaus in Twizel müssen. Nach 3 Stunden mit vielen Tränen und einem Angelhaken, machten wir uns ohne die Lachsfarm Besichtigung auf den Weg zurück. Ich war unglaublich Müde und habe von den nächsten 4 Stunden im Auto kaum etwas mitbekommen. Alle haben einen Schreck bekommen, aber es ist alles gut ausgegangen.

Es geht übrigens allen wieder super.
Na dann, ich werde mich melden.

Bis dann
Kimia

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